Ankündigung & Programm zum interdisziplinären Erweiterungs- und Praxiskurs:
- Selbsterfahrungs- und Supervisionskurs -
„Gebt mir ein Mittel, welches Fieber erzeugt und ich heile alle Krankheiten“ schrieb der griechische Arzt Peramides ca. 500 v.Ch. auf Basis der Beobachtung, dass nach überstandenen hochfieberhaften Erkrankungen in vielen Fällen chronische Erkrankungen und Tumoren sistierten oder ausheilten. Der Engländer Coley gilt als Begründer der modernen Fiebertherapie mittels Bakterienstoffen zur Beeinflussung von onkologischen Erkrankungen. Der Münchner Prof. Jauregg erhielt 1926 den Nobelpreis aufgrund seiner erstaunlichen Ergebnisse der Fiebertherapie bei Syphilis.
Bakterienlysate zur aktiven Fiebertherapie sind inzwischen umfangreich in Dosierung, Kinetik und Wirkung durch Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Hyperthermie e.V. evaluiert und auch für die Anwendung in ambulanter Praxis verfügbar. Das hierzu notwendige theoretische wie praktische Rüstzeug soll dieser Kurs vermitteln. Und was wiegt mehr als die Erfahrung am eigenen Körper und der Wissenstransfer in der Gruppe?
Erwerben Sie sich fundiertes praktisches Wissen zur aktiven Fiebertherapie für die Anwendung an Ihren Patienten in der Immun- und Onkotherapie.
| Termin | Termin auf Anfrage |
|---|---|
| Kursleiter | Dr. med. Ralf Oetmeier und Dr. med. Uwe Reuter |
| Kursort | Klinik im LEBEN, Gartenweg 5-6 in 07973 Greiz, www.klinik-imLEBEN.de |
| Kursgebühr | • 120,- € (bei Anmeldung bis 31.10.09) • 180,- € (bei Anmeldung nach dem 31.10.09) (incl. Kursskript, Tagungspauschale für Pausenverpflegung) |
| Behandlungsgebühr Fiebertherapiekomplex | • gesamt 625,06 € (Wird separat von der Klinik im LEBEN in Rechnung gestellt) (Liquidation gemäß GOÄ incl. Ärztliche Konsultation, Regulationsthermographie, aktive Fiebertherapie incl. Medizinische Überwachung, Procain-Basen-Infusion, Hochdosis-VitaminC-/Antioxidantienkombination nach Riedelsheimer, Thymus-Milz-Organopeptid 5ml) |
| Übernachtung | • 59,- € pro Nacht und Person incl. Frühstück und nächtlichen Bereitschaftsdienst, in der BioPension im LEBEN, Gartenweg 6, 07973 Greiz, www.biopension-imleben.de |
| Bitte mitbringen | • aktuelles großes Blutbild, Kreatinin • bei bekannten Herz-Kreislaufproblemen -> aktuelles Belastungs-EKG |
| Weitere Auskünfte | Frau Grigull Gartenweg 6 07973 Greiz Telefon 036 61 – 67 63 96 Fax: 036 61 – 45 87 00 31 E-Mail: info@akademie-imLEBEN.de |
- Fortbildungspunkte wurden bei der LÄK Thüringen beantragt -
Kursprogramm
Donnerstag
| ab 10.00 Uhr | Beginn der Regulationsthermographien zur Feststellung des individuellenregulativen Zustandes als wesentlicher Parameter der Fieberstoffdosierung, individuelles Arztgespräch |
Hinweis: aufgrund kapazitativer Begrenzung durch die c-RTG-Messung erfolgt die Terminvergabe in Abhängigkeit vom Anmeldezeitpunkt (= frühzeitige Anmeldung sichert eine zeitnahe Diagnostik und Arztkonsultation vor Beginn der Fiebertherapie)
Freitag
| ab 07.00 Uhr | Fortsetzung der Regulationsthermographien zur Feststellung des individuellen regulativen Zustandes als wesentlicher Parameter der Fieberstoffdosierung, individuelles Arztgespräch |
| ab 07.00 Uhr | Beginn der aktiven Fiebertherapie (kurze Ganzkörperhyperthermie, Applikation des individuell dosierten Bakterienlysates, Dauer ca. 8 Std. unter medizinischer Überwachung) |
| ab 18.30 Uhr | leichtes Abendessen |
Samstag
| 09.00 Uhr | Supervision und Erfahrungsaustausch der Selbsterfahrung „aktive Fiebertherapie“ |
| 09.45 Uhr | Aktive Fiebertherapie in der Praxis Teil 1: wissenschaftliche Grundlagen, die Bakterienlysate, Standard des Vorgehens in der Praxis |
| 10.00 Uhr | Pause |
| 10.30 Uhr | Aktive Fiebertherapie in der Praxis Teil 2: Erfahrungen der Integration in ein ganzheitliches Therapiekonzept bei onkologischen Erkrankungen, Fallbeispiele |
| 11.15 Uhr | Aktive Fiebertherapie in der Praxis Teil 3: Erfahrungen der Integration in ein ganzheitliches Therapiekonzept bei Borreliose und chronischen Viruserkrankungen, Fallbeispiele |
| ca. 12.30 Uhr | Kursende |
> Seminar “Aktive Fiebertherapie in der Immun- und Onkotherapie”

